
Ehre für einen wahren Meister
Dieses Jahr würde Robert Wyss hundert Jahre alt. Der Holzschnittkünstler, Illustrator, Grafiker und Zeichner hinterlässt ein Werk, das bis heute seinesgleichen sucht. Ich gratuliere den Initianten in Adligenswil zu ihrem Entscheid, das reiche Schaffen und das Leben des Künstlers im Rahmen einer Retrospektive und eines Buchs einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen.
Die Retrospektive verbindet verschiedene Facetten des Künstlers – nicht nur das Werk, sondern auch die Arbeitsweise des Künstlers. Zudem wird auch die Person fassbar.
Ich freue mich, wenn sich Städte und Gemeinden ihrer Künstlerinnen und Künstler annehmen und deren Schaffen einem interessierten Publikum bekannt machen. Die Zugänglichkeit des Werks, die Einordnung des Schaffens sowie die Verbreitung von Wissen über das Leben und das Wirken der Kunstschaffenden sind wichtige Elemente, damit man ein Werk angemessen würdigen kann.
Wir dürfen stolz sein auf die lange Liste von erfolgreichen bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus dem Kanton Luzern. Bis heute bringt die Szene immer neue Talente hervor. Robert Wyss hat seinen Weg über die damalige Kunstgewerbeschule eingeschlagen. Damals wie heute ist eine fundierte Ausbildung eine gute Basis für erfolgreiches Schaffen. Mit der Fachklasse Grafik oder/und dem Departement Design Film Kunst der Hochschule Luzern haben wir renommierte Angebote im Kanton, die jungen Menschen einen optimalen Einstieg in die Genres Kunst und Grafik bieten.
Die Retrospektive und das Buch sollen deshalb nicht nur zum Geniessen und zum Nachdenken anregen. Mit einem Angebot für Schülerinnen und Schüler bietet sie auch jungen Menschen die Möglichkeit, selbst mit der Materie und einem möglichen Bildungsweg Kunst in Verbindung zu treten.
Herzlich willkommen in Adligenswil. Ich wünsche Ihnen beim Ausstellungsbesuch und bei der Lektüre dieses Buches viel Vergnügen.
Dr. Armin Hartmann, Regierungsrat, Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern
Gemeinde unterstützt Retrospektive
Veranstaltet wird die Retrospektive von einem Organisationskomitee, das aus kulturell engagierten Persönlichkeiten aus Adligenswil besteht. Unterstützt wird die Retrospektive von der Gemeinde Adligenswil mit wesentlichen Sach- und Personalleistungen.
- Michela Grunder-Lazzarini (Vorsitz), ehemalige Kuratorin und Galeristin, Präsidentin der Kulturkommission Adligenswil.
- Michael Wyss (Konzept und Realisierung), Sohn und Verwalter des Nachlasses von Robert Wyss. Unterstützt wird er von seinem Neffen, Balthazar Wyss.
- Heidi Duner (Aktuarin), ehemalige Bibliothekarin und Mitglied der Kulturkommission Adligenswil.
- Markus Gabriel (Sponsoring), Unternehmer und Gemeindepräsident von Adligenswil, Ex-Officio-Mitglied der Kulturkommission.
- Felicitas Marbach (Rahmenprogramm), Lehrerin und Bildungsvorsteherin der Gemeinde Adligenswil, Präsidentin des Kulturvereins Martinskeller.
- Stefan Ragaz (Kommunikation und Medien), Journalist und Historiker, Kommunikationsverantwortlicher der Gemeinde Adligenswil (bis Ende 2023).
- Martin Zihlmann (Finanzen), Vermögensberater der Raiffeisenbank Adligenswil-Udligenswil-Meggen, Aktivmitglied der Feldmusik Adligenswil und des Blasorchesters Stadtmusik Luzern.
- Rolf Zöllig (Infrastruktur), Holzkünstler mit Atelier in Adligenswil, Mitglied der Kulturkommission Adligenswil.
Die Robert Wyss Retrospektive 1925-2025 bekommt die finanzielle Unterstützung von:
Sponsoren GOLD

Ernst Göhner Stiftung
Ringier AG
Anliker-Stiftung für Kunst und Kultur
Bildungs- und Kulturdepartement, Swisslos
Sponsoren SILBER
Casimir Eigensatz Stiftung
Raiffeisenbank Adligenswil-Udligenswil-Meggen
